Märklin geht mit Rekordauftragspolster ins neue Jahr

Göppingen, 6. Februar 2008 - Märklin geht mit frischem Schwung ins Jahr 2008: Der schwäbische Modelleisenbahnhersteller konnte im Jahr 2007 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr leicht auf 126 Mio. € ausbauen und verbuchte zum Jahresauftakt ein Rekord-Auftragspolster von knapp 15 Mio. € (rund 60 % über Vorjahr). Im Januar steigerte Märklin seinen Umsatz auf 6,4 Mio. €, ein Plus von 56 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

"Wir gehen mit frischem Elan und einer großen Palette neuer Produkte und Ideen ins Jahr 2008", sagte Axel Dietz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Märklin. "2007 war für uns ein Jahr der operativen Neuausrichtung, in dem wir das Unternehmen effizienter und wettbewerbsfähiger aufgestellt haben. Die neue Umsatzdynamik zeigt, dass wir dennoch unsere Kunden und unsere Produkte nicht vernachlässigt haben - mehr als 500 Neuheiten sind dafür ein klarer Beleg. Wir gehen zuversichtlich ins Jahr 2008 und haben uns ehrgeizige Ziele in Marktanteil, Innovationen und Kundenzugewinn gesetzt."

Erweiterung der Produktpalette dank hoher Investitionen

Märklin steigerte 2007 sein Investitionsbudget auf rund 12 Mio. € und stockt diese Zukunftsvorsorge im laufenden Jahr auf mehr als 10 % des Umsatzes weiter auf. Somit geht das Unternehmen gestärkt aus der Restrukturierung des Jahres 2007 hervor, in dem die Produktionsstruktur deutlich gestrafft und die Vertriebskanäle modernisiert und ausgebaut wurden. Neuestes Beispiel der Expansion ist ein Flagship Store in Moskau, den das Unternehmen im Dezember eröffnete, und dem 2008 weitere Märkte folgenden sollen. Zur Zeit werden Gebäude und Innenausstattung der Unternehmenszentrale an der Stuttgarter Strasse in Göppingen umfassend saniert.

"2007 war ein Jahr der Weichenstellungen, und wir haben überlebenswichtige und ertragssteigernde Hausaufgaben erledigt", so Firmenchef Dietz. "Ich danke der gesamten Mannschaft, dass wir mit gemeinsamem Einsatz in dieser nicht einfachen Phase das Geschäftsvolumen weiter ausbauen konnten. Die Betriebsleistung liegt 2007 mit knapp 131 Mio. € um 2,5 % über der Vorjahreszahl - eine beachtliche Leistung, die wir 2008 weiter ausbauen werden."

Novitäten auf der Nürnberger Spielwarenmesse

Ein in Umfang und Qualität noch nie da gewesenes Sortiment an Neuheiten stellt Märklin auf der diesjährigen Nürnberger Spielwarenmesse vor. Mehr als 500 neue Produkte, verteilt auf fünf Baugrößen, zeigen die Dynamik, mit der die Firma ins neue Geschäftsjahr startet.

In H0, der wichtigsten Spurweite, kommt die Baureihe 64, eine Tenderdampflokomotive, auch "Bubikopf" genannt, die lange auf der Wunschliste vieler Märklin-Freunde stand. Spektakulär ist auch der "Senator", der Luxuszug schlechthin, in den Spurweiten H0 und Z. In der Königsspur, der Spur 1, wird die Elektrolokomotive der Baureihe 103 und die Schlepptenderdampflokomotive der Baureihe 24 aufgelegt. In Trix H0, neben vielen anderen Neukonstruktionen, kommt der ICE in maßstäblicher Länge.

Mit der Themenwelt "Circus Mondolino" werden zum ersten Mal wieder Kinder angesprochen, bei denen über die faszinierende Welt des Circus das Interesse an der Modelleisenbahn geweckt werden soll. Das Konzept ist durch immer neue Ergänzungen langfristig angelegt und bietet besonders viel Spielwert im Produkt (alle Figuren, Tiere und sogar das Zelt sind verladbar) und auf der exklusiven Website (viele Anregungen und gratis Downloads).

Mit Spy Tec, einem neuen Spielzeugkonzept aus der geheimen Welt der Agenten und Detektive, kehrt Märklin dieses Jahr auch ins traditionelle Spielwarenregal zurück. Ein komplettes Sortiment von High Tech Anwendungen aus der Beobachtungs-, Kommunikations- und Sicherungstechnik soll Kinder ab 7+ wieder zum kreativen und gemeinsamen Spiel animieren. Eine exklusive Website liefert hierfür spannende Anregungen und jede Menge Profi-Tipps.

Expansion auch durch Zukäufe

Damit ist Märklin knapp zwei Jahre nach der Übernahme des Unternehmens durch den Mittelstands-Fond Kingsbridge Capital Advisors voll auf Kurs. Unter neuer Regie wurde 2006 und 2007 das Unternehmen mit dem Ziel langfristiger Wettbewerbsfähigkeit neu ausgerichtet. Diese Phase hat zwar wegen der damit verbundenen hohen Restrukturierungsaufwendungen sowie Akquisitionskosten kurzfristig Belastungen verursacht, aber über den Tag hinaus eine solide Basis für erfolgreiches Wachstum gelegt. Die Akquisition des Nürnberger Gartenbahnherstellers LGB ist inzwischen in den Produktions- und Vertriebsverbund integriert und hat damit das Märklin- Sortiment um die einzige noch fehlende gängige Spurweite ergänzt. Auch der Erwerb des kleinen Spur-1-Herstellers Hübner (im Herbst 2007) ist reibungslos in die Märklin-Organisation aufgenommen. Das Unternehmen ist auf dieser stabilen Basis weiterhin auf der Suche nach sinnvollen Ergänzungen und denkt an weitere Zukäufe.

Quelle: Märklin